Tag Archives: TV

Kirks Dialoge

Ob es nun an der Synchro liegt oder nicht (diesmal glaub ich es nicht), aber es kommt immer wieder zu seltsamen Kirk-Sprüchen.

Gestern:

Auf einem Planeten in einer Forschungsstation. Die Leute sind tot. Eine ältere Frau ist grad noch so am Leben und stammelt ein Geräusch (anders kann man es nicht nennen). Dann lässt Kirk eine junge Dame aus seiner Crew hinunterbeamen, die kurz zuvor auf der „Enterprise“ auch solche Anwandlungen hatte. Inzwischen stirbt die ältere Frau und danach erscheint das junge Crew-Mitglied.

Unter anderem wird folgendes gesagt:

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Unlogik in Serie

Ich kann ja über Unlogik hinwegsehen, wenn sie nicht so wahnsinnig auffällig ist. Aber was die heutige Folge „Enterprise“ (ZDFneo) aufwies, das hat mich angehüpft.

Kirk, Spock, Pille und Statist sind auf einem Planeten. Sie hören ein Summen, meinen, es sind Insekten. Statist verschwindet von eben auf jetzt. Zurück auf der Enterprise hört man das Summen wieder. Kirk stellt fest: „Wir haben was mit hochgebeamt.“ Dann verschwindet auch er. Continue reading

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Faszination „Supernatural“

Nachdem ich neben vielen anderen Serien auch „Supernatural“ nie geguckt habe, bin ich letzten Herbst eingeknickt. In meinem Forum wurde so viel darüber geschrieben, dass ich dann doch neugierig wurde. Daraufhin bestellte ich mir nach und nach die Staffeln 1 – 5 und hab sie förmlich aufgesaugt. Täglich. Jeden Abend vorm Schlafengehen eine Folge. An den Wochenenden bis zu fünf Folgen. Ich bin froh, dass ich diese Serie quasi am Stück gesehen habe, vor allem ohne Werbeeinblendungen und ohne jeweils ’ne Woche oder zwischen den Staffeln ein paar Monate auf die Fortsetzungen warten zu müssen (nur auf die 4. Staffel musste ich bis Mitte Dez. warten).

Aber nun, da die 6. Staffel bisher noch nicht mit deutscher Tonspur zu kriegen ist, werd ich täglich ungeduldiger, diese Staffel endlich sehen zu können. Klar, ich könnte sie im Original gucken, aber dafür reicht mein Englisch nicht aus bzw. es wird mitunter zu undeutlich gesprochen. Allerdings wäre es allein die Stimme von Jensen Ackles wert. Somit werd ich die Wartezeit mit diversen Folgen der 4. und 5. Staffel überbrücken, die ich mir dann nochmal ansehen werde, dann in englischer Sprache.

Aber was reißt einen nun – bzw. mich – so bei dieser Serie? Das ist einerseits der rote Faden der eigentlichen Geschichte der Familie Winchester und dem damit verbundenen Schicksal der Winchester-Brüder, und zum anderen die genialen Umsetzungen alter bis uralter sagen- und legendenhaften Wesen, die dort mit eingebaut werden. Und natürlich…

<< ACHTUNG! Wer das Ende der 4. und die 5. Staffel noch nicht kennt, überlege sich gut, ob er/sie hier weiterlesen möchte! >>

… die Sache mit den Engeln, der Hölle, dem „Gelbäugigen“ und den 66 Siegeln, die nach und nach gebrochen werden, wodurch das Geschehen schließlich in der Flucht des Teufels aus seinem unterirdischen Gefängnis gipfelt.

Die Ideen, die auf dem Weg dahin die Handlung spicken, sind einfach toll umgesetzt und es ist alles logsich aufgebaut. Da war bisher nichts, wo ich irgendeine Ungereimtheit entdeckt habe. Ich bin fasziniert von der Umsetzung der uns allen mehr oder weniger bekannten Wesen. Das, was Dean in der Hölle erlebt hat, kommt nach und nach durch, und in einer Folge muss er sogar foltern, was auch in der Hölle nach einiger Zeit zu seiner Aufgabe wurde. Der „Weihnachtsmann“, der sich nachts durch die Kamine in die Häuser schleicht, um dann mit äußerst blutig zugerichteten Opfern im Sack wieder zu verschwinden. Die eigentlich einzelgängerischen Sensenmänner, die sich in Scharen versammeln und somit von der Ankunft des Teufels künden, was viele Tote verspricht. Die Engel, die sich gegenseitig umbringen, und deren ausgebreitete Flügel man lediglich in deren Tode als große, schwarze, verbrannte Schatten auf dem Boden ausmachen kann. Und schließlich die Aussagen, dass Gott nicht aufzufinden ist. Diese Idee find ich sehr genial. Vor allem entlockte es mir ein leises Grinsen, weil ich in dem Moment dachte: ‚Der macht Urlaub. Der hat die Nase voll von seinen Engeln und uns Menschen.‘

Das Ende der 5. Staffel hätte eigentlich ein schlüssiges Ende der ganzen Serie sein können, wenn man hier und da etwas mehr Endgültigkeit hätte einfließen lassen. Nicht viel, aber ein wenig. Doch da in der allerletzten Szene nun doch plötzlich jemand da stand, der auf jeden Fall nur durch sein Erscheinen eine Weiterführung der Serie versprach, würd mich ja nun doch interessieren, wie es weitergeht. Wenngleich ich nicht wirklich glaube, dass es noch viele Staffeln geben wird. Ich denke, mit der 7. Staffel wird die Serie dann wohl zum Abschluss gebracht werden, da einfach nicht mehr viel rauszuholen ist aus dem riesigen und bereits bearbeiteten Fundus der menschlichen Sagen-, Legenden- und Mythologienwelt. Es sei denn, die gierigen Produzenten kriegen ob des Erfolgs den Hals nicht voll und produzieren diese tolle Serie mit immer magereren Ideen zu Tode. Aber das bleibt abzuwarten.

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Die Olsen-Bande – Quatsch oder Kult?

Die letzten Wochenenden liefen wieder mal die ganzen Olsen-Bande-Filme. Und jedes Mal denk ich drüber nach, wieso ich das eigentlich noch gucke, wo ich die doch auswendig kenne. Fest steht: Ich find die Olsen-Bande kultig und guck mir die Filme immer wieder an. (Nur im TV, auf DVD hab ich sie immerhin nicht. *g*)

Was für Charaktere bilden die Olsen-Bande?

Egon Olsen – der ewige Knasti, dessen Pläne so einfach wie genial sind und auch klappen könnten, wenn nicht in letzter Sekunde durch irgendeinen dummen Zufall was dazwischenkommt.

Kjeld Jensen – der ängstliche, unter dem Pantoffel seiner ewig quasselnden Gattin Yvonne stehende korpulente Brillenträger, der nie ohne seine Doktor-Tasche (Inhalt: Einbruchswerkzeug) aus dem Haus geht. In seiner Wohnung werden die Pläne geschmiedet, während seine Gattin fordernd auf Egon einredet.

Benny Frandsen – das Verbindungsglied zwischen den beiden Vorgenannten, der sein Auto für die Brüche zur Verfügung stellt und mit Benny treu zu Egon hält, ihn sogar jedes Mal Fähnchen schwenkend vor dem Knast erwartet, wenn der entlassen wird. Und er schlichtet immer mal wiederkehrenden Streit zwischen Egon und Kjeld, wenn dieser es mal wagt, aufmüpfig zu werden.

Last but not least:

Børge Jensen – der Sohn von Kjeld und Yvonne, der schon seit klein auf in die Raubzüge mit einbezogen wird, und der im Gegensatz zu seinem Vater cool und abgebrüht ist und gelassen durchzieht, was Egon ihm aufträgt.

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Promi-Invasion

Zunächst möchte ich sagen, dass die folgenden Zeilen meine eigene Meinung wiedergeben und nicht als Belehrung o. ä. zu verstehen sind.

Es geht los:

„Promi-Koch-Duell“, „Das perfekte Promi-Dinner“, Promi-„Trödeltrupp“, Promi-„Wer wird Millionär“, Promi-wasweißich.

Ich kann’s nicht mehr hören!

Aber mal von vorn: Was bedeutet „prominent“? Laut Brockhaus ist es das Partizip von „prominere“, welches „hervorragen“ bedeutet. Somit steht „prominent“ für „bedeutend“, „herausragend“, „berühmt“ und „bekannt“.

Was bitteschön haben Leute wie eine Ex-Freundin eines Ex-Sportlers oder Ex-Sängers oder ehemalige „bekannte“ Gesichter aus der TV-Welt mit diesem Begriff zu tun? Mal davon abgesehen, dass das eigentliche Zielpublikum der TV-Macher mit vielen dieser Ex-Bekanntheiten eh nix am Hut haben. Oder weiß die Gruppe der 15- bis 29-Jährigen, dass eine gewisse Schauspielerin alten Semesters, die sich durch das „Dschungelcamp“ endlich mal wieder im TV zeigen durfte, mal im Knast saß, weil sie ihren Geliebten um die Ecke brachte, wodurch ihr Spruch in der Vorschau zu einer Promi-Trödeltrupp-Sendung „Das ist wie einen Mann entsorgen, den man nicht mehr braucht“ eine ganz andere Bedeutung bekommt?

Was interessiert mich das Entrümpeln der Wohnung eines ehemaligen Leichtgewichtsboxchampions (der außerdem wegen Kokainhandels, Hehlerei und Anstiftung zur Urkundenfälschung sowie unerlaubten Waffenbesitzes im Knast saß), oder wie er plan- und hilflos in der Koch-Arena zu kochen versucht und sich zum Deppen macht? Sicher, die Lacher sind auf Seite des Publikums, aber es gibt auch die Auswirkung des „Fremdschämens“ und dann schalte ich doch lieber weg, als dass ich mir solche Peinlichkeit antue.

Generell find ich es äußerst bedenklich, Kriminelle (oder von mir aus ehemalige Kriminelle) als „Promis“ zu betiteln und somit in die gleiche Schublade zu packen wie jemanden, der wirklich was leistet. Das ist frech und ein ganz platter Versuch, dem Zuschauer ein X für ein U vorzumachen. Ja, der Zuschauer, also ich, wird somit von vornherein als dumm hingestellt, weil die Macher meinen, mit dem Wort „Promi“ kann man Millionen vor den Fernseher locken. Nun weiß ich nicht, wie viele Zuschauer diese Sendungen tatsächlich haben, aber sollten es wirklich Millionen sein… armes Deutschland. Das Wort „Prominenter“ wird ja nun in unserem Sprachgebrauch nicht als „ein bekannter Mensch“, sondern eher mit „Star“ gleichgesetzt. So seh ich das jedenfalls.

Womit wir bei meinem nächsten kleinen Gedankengang wären: „Star“.

Nahezu JEDER wird als „Star“ betitelt, der in irgendeiner Vorabendserie über eine Zeitspanne von ein paar Monaten agiert, bevor er/sie dann aussteigt, um die „große Karriere“ zu machen, dann aber komplett verschwindet. Ein Star ist in meinen Augen erst jemand, wenn er über mehrere Jahre erfolgreich am Ball bleiben kann wie z. B. Til Schweiger. Aber auch hier dürfte das gesamte Zielpublikum nicht automatisch wissen, dass er mal vor rund 20 Jahren in der „Lindenstraße“ sein Sprungbrett hatte, es sei denn, man ist Fan und hat sich über ihn informiert oder es mal in der BRAVO gelesen (nix gegen die BRAVO, die hab ich früher selbst verschlungen). Jedenfalls war er damals noch kein „Star“, sondern hat sich diese Bezeichnung wirklich verdient (auch wenn ich kein Fan von ihm bin, aber es ist nun mal so).

Genau so nervend inflationär wird mit dem Begriff „aller Zeiten“ umgesprungen. „Die besten Hits aller Zeiten“. Ja hallo??? „Aller Zeiten“ umfasst für mich nicht nur die letzten 30 Jahre! Und was ist mit den vielen, vielen Jahren davor? Auch im Mittelalter gab es „Hits“, wenn man so will, nur dass die halt noch nicht auf Tonträgern verkauft werden konnten. Und was ist mit den Hits aus den 1920er-Jahren? Und aus den 1930er-Jahren? Die gehören gefälligst auch anteilmäßig dazu, wenn man schon mit „aller Zeiten“ wirbt. Das regt mich einfach auf, diese marktschreierische Anmaßung. Und wo ich schon mal dabei bin: Als Pendant zu irgendwelchen „Besten Hits“ hat sich das TV ja auch die „Miesesten Hits“ von irgendwas ausgedacht. Da ziehen B- bis F-Promis (HA – da sind sie dann auch wieder) über Songs her, die sie gestern noch für eine „Beste Hits“-Sendung hochgelobt haben. Das ist völlige Verarsche! Ich mach sowas nicht mit. Ich guck mir das nicht an. Hab mir das einmal für ’ne halbe Stunde reingezogen, aber dann… wech damit.

Das war’s jetzt mal in kurzen Worten und SEHR zusammengefasst, was ich mal loswerden wollte. Ich hätte noch mehr schreiben können, aber das sprengt sonst den Rahmen.

Nun warte ich mal ab, wann Shows gesendet werden wie „Die prominentesten Stars aller Zeiten“, „Die Promi-RTL-News“, „Die Supernanny – Erziehungshilfe bei den Promis“, „Promis gehen ihre Insolvenz anmelden“ oder „Der Promi-Stuhlgang“. Wenn’s das nicht schon gäbe, hätte ich noch „Die Promi-Singles“ vorgeschlagen, aber auf solche Peinlichkeiten kommen die TV-Macher ja auch von allein.

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