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Film-Bösewichter und ihre Protzunterschlupfe

Es ist doch so: Da ist ein fieser Typ, der die Welt terrorisiert. In welcher Weise auch immer. Der gute Held wird ihn aufspüren und schließlich mitsamt dem riesigen „Unterschlupf“ in die Luft jagen.

Ist bei „Fantomas“ so, bei „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ und in diversen anderen Filmen.

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„Der Herr der Ringe“ wäre anders verlaufen, wenn…

… Sauron in seiner Kindheit die Supernanny gehabt hätte
… Bilbo bei der letzten Kreuzung vorm Ring nach links abgebogen wäre
… die Elben damals auf Vulcan geblieben wären
… die Ringgeister in eine Hartz-IV-Maßnahme aufgenommen worden wären
… es keine DVB-T-Palantîre gegeben hätte
… Gandalf auf seiner Alm geblieben wäre
… Grima Schlangenzunge früher nicht nur mit sich selbst hätte spielen müssen
… Aragorn in seinem Baumhaus geblieben wäre
… Denethor nicht so viel von diesem Zeug geraucht hätte
… Saruman öfter mal ’ne Soap geguckt hätte
… das Volk Rohans keine Pferde, sondern auf Esel gezüchtet hätte
… der Eine Ring ein Fake aus einem 7. Ei gewesen wäre
… Frodo beim Tragen des Rings auf dem Finger nur nackte Weiber gesehen hätte
… Legolas in seinem Wunschberuf als Friseurin eine Arbeitsstelle bekommen hätte
… Boromir ein Mädchen geworden wäre
… Faramir ein Junge geworden wäre (oh oh)

(wird evtl. fortgesetzt)

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Warum mag ich „300“?

Was mich zuerst angesprungen hat bei dem Film war natürlich die Filmmusik bereits im Vorspann.

Das nächste waren dann die Farben des Films. Ich fand es genial gemacht! Sehr künstlerisch in meinen Augen. Man mag davon halten, was man will, aber ich empfinde das als äußerst ansprechend.

Was dann die Metzelszenen in Zeitlupe betrifft… nun ja… passte zur Musik und irgendwie auch zum ganzen Drumherum. Denn im Prinzip ist der Film ja nichts anderes als ein einziges Blutbad mit ein bisschen Geplänkel drumherum. Ich kenne die Comics nicht, daher kann ich nicht direkt vergleichen. Aber ich denke, dass die Farben allein schon mal eine Verbindung herstellen.

Die Szenen außerhalb des Kampfgetümmels sind nun auch nicht grad durchgehend ästhetisch, aber auch diese Dinge sind einfach nur passend. Grad wenn ich mir diese alten Ätz-Gestalten da in Erinnerung rufe, die sich hübsche junge Mädchen mit Drogen gefügig machen und sie dann im Drogenrausch als Orakel anzügliche Verrenkungen machen lassen… und hinterher igitt igitt sonstwas mit ihr anstellen… Da schaudert’s mich als Frau schon gehörig. Aber es passte. Die Szenen waren alle sehr ansprechend, wobei die Hintergrundbilder bzw. -landschaften natürlich eine große Rolle spielen.

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Erzähler, Gangster, Priester, König, Neo-Nazi, Zauberer, Arzt, Bulle…

Edward Norton ist für mich so ziemlich der genialste Schauspieler. Zumindest steht er auf meiner Fav-Liste ganz weit oben.

Er schlüpft so perfekt in seine Rollen, dass man ihm wirklich alles abnimmt. Würde er als Versicherungsvertreter vor meiner Tür auftauchen, ich würd bei ihm jede Versicherung abschließen.

Ich leide mit ihm, wenn er als Herr Eisenheim um seine verlorene Liebe trauert („The Illusionist“), feuere ihn inbrünstig an, wenn er als Gangster Frazelli vor seinen von ihm übers Ohr gehauenen ehemaligen „Kollegen“ gejagt wird („The Italian Job“), sehe ihm gebannt zu, wenn er mit runtergelassenen Hosen auf dem Klo sitzt und im Ikea-Katalog blätternd neue Möbel bestellt, und sich später mit „Blondie“ Jared Leto kloppt (beides „Fight Club“).

Kurz: egal, was für einen Charakter der Mann darstellt, er ist einfach genial. Ich würd ihm auch zusehen, wenn er ’ne Stunde an ’ner Bushaltestelle stünde.

Hinzu kommt sein (auch körperlicher) Einsatz für seine Stiftung zum Erhalt des Ökosystems in Ostafrika; er nahm zum Spendensammeln mit einigen Massai am letzten New-York-Marathon teil. Sowas nenn ich tatkräftig.

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Warum mag ich „The Others“?

Zunächst mal mag ich Filme, die eine überraschende Wendung  haben. Ist ja auch bei „Fight Club“ so. „The Others“ ist natürlich nicht  damit zu verkleichen. Hier herrscht eine gewisse schaurige Mystik.  Allein schon, dass die Vorhänge ewig verschlossen bleiben aufgrund der  Licht-Allergie der Kinder. Wie Nicole Kidman als scheinbar überbesorgte,  gluckenhafte Mutter streng über ihre Kinder wacht, aber sich durch das  neue Hauspersonal irgendwie nach und nach in die Enge getrieben fühlt,  ist schon toll gespielt. Und als ihr Ehemann plötzlich auftaucht und  nach einer Nacht wieder in den Nebelschwaden, die großflächig um das  Grundstück wabern, verschwindet, da macht man sich schon seine Gedanken.

Ich weiß noch, wie ich damals im Kino plötzlich auf die  Leinwand starrte, als sich herausstellte, was da wirklich los ist in dem  großen Haus. Was es mit den Hausangestellten auf sich hat, hatte ich  mir fast schon gedacht; und als das „Geheimnis“ der kleinen Familie  gelüftet wurde, musste ich im Geiste erstmal neu sortieren. Es mag Leute  geben, die den Film schon vorher durchschaut haben, aber das ist mir  wurscht. Ich lasse mich von einem Film tragen und denke nicht wirklich  dabei nach, nur mal hin und wieder.

Ich hab  den Film damals im Kino gesehen und es ist natürlich so, dass er auf  der Leinwand viel besser wirkt, wie das bei den meisten Filmen ist. Aber  auch auf dem TV-Bildschirm bringt er genug Atmosphäre rüber. Klar, der  Film hat hier und da mal Längen, aber alles in allem beinhaltet er sehr  viel, was ich an einem Film mag, wenn alles zusammenpasst: er ist ein  recht ruhiger Film, der dennoch ein wenig düster ist und auch hier und  da kleine Schauer erzeugt. Sowas mag ich einfach. Aber wie gesagt, es  muss zusammen passen. Und das tut es in meinen Augen.

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Warum mag ich „Fight Club“?

Ich hab mir den Film jahrelang nicht  angesehen, weil ich  kein Brad-Pitt-Fan bin. Aber dann stieß ich auf  Edward Norton, von dem  ich früher nie was gehört bzw. gesehen hatte.  „Fight Club“ wurde mir  wärmstens empfohlen und ich sah ihn mir an. Das  ist jetzt ’ne ziemliche  Weile her und seitdem hab ich diesen Film x-Mal  geguckt.

Er ist schräg, hat ’ne tiefgehende Botschaft  und wird  getragen vom genialen Edward Norton und – zugegeben – auch von  Brad  Pitt. Helena Bonham-Carter scheint völlig in ihrem Element zu sein,   abonniert auf solche Charaktere. Und in einer kleinen Rolle sind da   noch Meat Loaf, den ich absolut NULL erkannt hatte, und Jared Leto, der   als „Blondie“ irgendwie bei mir durchgefallen ist.

Schon  der Vorspann des Films hat mich in seinen Bann  gezogen. Ich starrte auf  den Bildschirm und dachte nur noch: „Genial.“  Und ich gebe zu, dass ich  erst recht spät realisierte, was es mit  Taylor Durden auf sich hat. Das  lag ganz einfach daran, dass ich  während des Films nicht nachgedacht  habe. Ich hab ihn einfach nur auf  mich wirken lassen.

„Fight  Club“ ist in meinen Augen eine  Geschichte, die durchweg fesselnd ist,  die von einer starken Szene zur  nächsten wechselt und mich von Anfang bis  Ende alles andere vergessen  lässt.

Kurz und gut: Solche Filme sind eine   geniale Abwechslung vom sonstigen Filmgeschehen.

Ach  ja, das Buch hab ich auch – und zwar von einer lieben  Freundin geschenkt  bekommen. 

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Sheriff, Lazarus, Snape & Co.

Heute hab ich wieder mal „Galaxy Quest“ gesehen. Und wieder hätt ich in die Knie gehen können beim Anblick von Mr. Rickman. Ich liebe liebe liebe einfach seine genervten Gesichtsausdrücke und den Blick, den er dabei drauf hat.

Zum ersten Mal gesehen hab ich ihn bei „Robin Hood“ als Sheriff von Nottingham. Diesen Film hab ich x-Mal gesehen – nur wegen Mr. Rickman. Und selbst bei „Dogma“, wo er ja verhältnismäßig so gut wie gar nicht genervt vorkommt, lässt er selbst als Engel diesen Blick los. Gute Güte…

Ob als Sheriff von Nottingham, Dr. Lazarus, Metatron, Prof. Snape oder Richter Turpin (bei „Sweeney Todd“) – diese selbstherrliche Arroganz, die er seinen Figuren einhaucht, ist für mich unübertrefflich und ich kann mich an diesen Charakteren einfach nicht sattsehen.

Das wollte ich mal gesagt haben.

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