Tag Archives: Gedicht

Des Nachts

Des Nachts der Mond so unscheinbar,
so blass gewandet in Wolken gehüllt,
das fahle Licht gesandt zur Erde,
welches sich legt übers schlafende Land.

Der Wind als patroullierende Wacht
vorbei an uralten Bäumen sich drängt,
Gevatter des Nebels, der sich leise setzt,
nur zu vertreiben durch die Wärme der Sonne.

Ein unruhiger Geist vom Felder der Knochen,
heraufgestiegen vom ewigen Schlafe,
nur noch von kurzweiliger Dauer jedoch,
denn schon naht der Morgen und der Mond,
er entschwindet.

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Boromirs Tod

Das Horn erschallt
quer durch den Wald.
Boromir in großer Not,
es greift nach ihm der kalte Tod.

Zu groß die dunkle Übermacht,
so wird er einfach plattgemacht.
Röchelnd auf des Waldes Grund
wird er bestimmt nicht mehr gesund.

Die andern kommen unverrichtet
und schnell ist auch der Feind vernichtet.
Sein Schwert ergreifend lächelt er,
geht auf die Reise ohne Wiederkehr.

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4-Zeiler – Klingonen-Tribble

Für @MissDeWorde

Der Tribble am Klingonen gurrt,
der hastig dann am Gürtel zurrt.
Der Klang den Klingon‘ ziemlich stört,
der Tribble dann geknebelt wird.

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2-Zeiler – Klingonenalarm

Für @Pandora__82

Dem Klingonen wird am Po ganz warm,
denn er hat Vibrationsalarm.

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4-Zeiler: Der depressive Gummibär

Karl-Heinz, der depressive Gummibär,
hat seit Tagen keine Freunde mehr.
Die Tüte wurd‘ fast leergefressen,
nur er wird einfach nicht gegessen.

(Vorgabe und Inspiration von @Bundeskasper)

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12-Zeiler: Eines Helden Tod

Allein stand der Mann gegen die dunklen Horden,
denen die Halblinge fast zum Opfer geworden.
War durch die finstere Macht des Bösen
zu abscheulicher Handlung getrieben gewesen.

Der Übermacht ausgeliefert stieß er ins Horn,
die Gefährten eilten herbei in Sorge und Zorn.
Sie konnten obsiegen in dieser Schlacht,
doch wurde dem Manne der Garaus gemacht.

Von Pfeilen durchbohrt lehnte er an ’nem Baume,
das Leben entwich, Visionen im Todestraume.
Das Herz stand nun still, würd nie wieder schlagen,
doch sein Andenken wurde in die Welt getragen.

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12-Zeiler: Der Zauberer und sein Schwur

Der Zauberer im schwarzen Gewande
muss erfüllen alte Schwuresbande.
Er eilt durch des alten Schlosses Gänge
und steigt empor zu der Glocken Gehänge.

Er muss tun, was er hat schwören müssen,
und zieht den Zauberstab mit traurigem Wissen;
seine Pflicht, den alten Mann zu Tode bringen,
weil sonst das Böse wird Triumph erringen.

Zu Tode getroffen fällt er in die Tiefe,
dem Zaubrer ist, als wenn er andere ihn riefe.
Worte des Zuspruchs und der Dankbarkeit,
er tat das Richtige zur rechten Zeit.

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