Des Nachts

Des Nachts der Mond so unscheinbar,
so blass gewandet in Wolken gehüllt,
das fahle Licht gesandt zur Erde,
welches sich legt übers schlafende Land.

Der Wind als patroullierende Wacht
vorbei an uralten Bäumen sich drängt,
Gevatter des Nebels, der sich leise setzt,
nur zu vertreiben durch die Wärme der Sonne.

Ein unruhiger Geist vom Felder der Knochen,
heraufgestiegen vom ewigen Schlafe,
nur noch von kurzweiliger Dauer jedoch,
denn schon naht der Morgen und der Mond,
er entschwindet.

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