Nebelfratzen

Der Nebel legt sich kalt und dicht
auf der Gräber Totenlicht.

Mit aller Kraft die Flammen strahlen
und auf den Nebel Fratzen malen,

die schauerlich das Weite suchen
und grinsend, greinend, klagend fluchen.

Sie eilen übers Grabesfeld,
doch niemand sich entgegenstellt.

Und bald da kommen Langeweilen,
drum heim sie in die Gräber eilen.

Dort harren sie nun aus und warten,
bis sie ’nen neuen Ausflug starten.

This entry was posted in Alles, Fantasysches (allg.), Gedichte. Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.