8-Zeiler: Gevatter Tod

Der knochige Gevatter zieht übers Land,
der Wind zerrt stürmisch am Gewand.
Manchem die Hand er auf die Schulter legt,
bis dieser fällt, sich nicht mehr regt.

Er schickt die Seele auf die andere Seite,
gibt acht, auf dass sie gut hinübergleite.
Ein Kerzenrest in des Todes düst’rem Haus
erlischt; es war ein Lebenslicht, geht einfach aus.

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