12-Zeiler: Der Vampir

Weiße Zähne blitzen in der Nacht,
der Vampir sich ausgehfein gemacht.
Lauert nun auf leck’re Leute,
hatt‘ noch nichts zu trinken heute.

Erspäht eine Dame, edel und fein.
Sie wird nun sein Umtrunk sein.
Doch da sie voll bis obenhin,
fällt der Vampir betrunken hin.

Er liegt still da in dunkler Nacht,
in tiefem Traum von Gier und Macht.
Nun wird er Opfer der Sonnes Raub,
der erste Strahl und leis‘ verweht der Staub.

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