Category Archives: meine Filmlieblinge

Film-Bösewichter und ihre Protzunterschlupfe

Es ist doch so: Da ist ein fieser Typ, der die Welt terrorisiert. In welcher Weise auch immer. Der gute Held wird ihn aufspüren und schließlich mitsamt dem riesigen „Unterschlupf“ in die Luft jagen.

Ist bei „Fantomas“ so, bei „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ und in diversen anderen Filmen.

Continue reading

Posted in Alles, meine Filmlieblinge | Tagged , | 3 Comments

Faszination „Supernatural“

Nachdem ich neben vielen anderen Serien auch „Supernatural“ nie geguckt habe, bin ich letzten Herbst eingeknickt. In meinem Forum wurde so viel darüber geschrieben, dass ich dann doch neugierig wurde. Daraufhin bestellte ich mir nach und nach die Staffeln 1 – 5 und hab sie förmlich aufgesaugt. Täglich. Jeden Abend vorm Schlafengehen eine Folge. An den Wochenenden bis zu fünf Folgen. Ich bin froh, dass ich diese Serie quasi am Stück gesehen habe, vor allem ohne Werbeeinblendungen und ohne jeweils ’ne Woche oder zwischen den Staffeln ein paar Monate auf die Fortsetzungen warten zu müssen (nur auf die 4. Staffel musste ich bis Mitte Dez. warten).

Aber nun, da die 6. Staffel bisher noch nicht mit deutscher Tonspur zu kriegen ist, werd ich täglich ungeduldiger, diese Staffel endlich sehen zu können. Klar, ich könnte sie im Original gucken, aber dafür reicht mein Englisch nicht aus bzw. es wird mitunter zu undeutlich gesprochen. Allerdings wäre es allein die Stimme von Jensen Ackles wert. Somit werd ich die Wartezeit mit diversen Folgen der 4. und 5. Staffel überbrücken, die ich mir dann nochmal ansehen werde, dann in englischer Sprache.

Aber was reißt einen nun – bzw. mich – so bei dieser Serie? Das ist einerseits der rote Faden der eigentlichen Geschichte der Familie Winchester und dem damit verbundenen Schicksal der Winchester-Brüder, und zum anderen die genialen Umsetzungen alter bis uralter sagen- und legendenhaften Wesen, die dort mit eingebaut werden. Und natürlich…

<< ACHTUNG! Wer das Ende der 4. und die 5. Staffel noch nicht kennt, überlege sich gut, ob er/sie hier weiterlesen möchte! >>

… die Sache mit den Engeln, der Hölle, dem „Gelbäugigen“ und den 66 Siegeln, die nach und nach gebrochen werden, wodurch das Geschehen schließlich in der Flucht des Teufels aus seinem unterirdischen Gefängnis gipfelt.

Die Ideen, die auf dem Weg dahin die Handlung spicken, sind einfach toll umgesetzt und es ist alles logsich aufgebaut. Da war bisher nichts, wo ich irgendeine Ungereimtheit entdeckt habe. Ich bin fasziniert von der Umsetzung der uns allen mehr oder weniger bekannten Wesen. Das, was Dean in der Hölle erlebt hat, kommt nach und nach durch, und in einer Folge muss er sogar foltern, was auch in der Hölle nach einiger Zeit zu seiner Aufgabe wurde. Der „Weihnachtsmann“, der sich nachts durch die Kamine in die Häuser schleicht, um dann mit äußerst blutig zugerichteten Opfern im Sack wieder zu verschwinden. Die eigentlich einzelgängerischen Sensenmänner, die sich in Scharen versammeln und somit von der Ankunft des Teufels künden, was viele Tote verspricht. Die Engel, die sich gegenseitig umbringen, und deren ausgebreitete Flügel man lediglich in deren Tode als große, schwarze, verbrannte Schatten auf dem Boden ausmachen kann. Und schließlich die Aussagen, dass Gott nicht aufzufinden ist. Diese Idee find ich sehr genial. Vor allem entlockte es mir ein leises Grinsen, weil ich in dem Moment dachte: ‚Der macht Urlaub. Der hat die Nase voll von seinen Engeln und uns Menschen.‘

Das Ende der 5. Staffel hätte eigentlich ein schlüssiges Ende der ganzen Serie sein können, wenn man hier und da etwas mehr Endgültigkeit hätte einfließen lassen. Nicht viel, aber ein wenig. Doch da in der allerletzten Szene nun doch plötzlich jemand da stand, der auf jeden Fall nur durch sein Erscheinen eine Weiterführung der Serie versprach, würd mich ja nun doch interessieren, wie es weitergeht. Wenngleich ich nicht wirklich glaube, dass es noch viele Staffeln geben wird. Ich denke, mit der 7. Staffel wird die Serie dann wohl zum Abschluss gebracht werden, da einfach nicht mehr viel rauszuholen ist aus dem riesigen und bereits bearbeiteten Fundus der menschlichen Sagen-, Legenden- und Mythologienwelt. Es sei denn, die gierigen Produzenten kriegen ob des Erfolgs den Hals nicht voll und produzieren diese tolle Serie mit immer magereren Ideen zu Tode. Aber das bleibt abzuwarten.

Posted in Alles, meine Filmlieblinge | Tagged | Leave a comment

Romantik mit Sarg und Nebel

Hach, ich liebe romantische Geschichten… sie haut ihn um… legt ihn in einen Sarg mit Fenster… beerdigt ihn… er guckt von drinnen zu… hach…

(hier ein paar musikalische Klänge zur Untermalung)

Ihr kennt das doch sicher auch. Da ist diese verlassene Gegend, weit entfernt vom nächsten Aldi. Ganztägiger Nebel wabert in Kniehöhe über den graspüscheligen Boden. Continue reading

Posted in Alles, Fantasysches (allg.), Geschichten, meine Filmlieblinge | Tagged , | 2 Comments

Warum mag ich „300“?

Was mich zuerst angesprungen hat bei dem Film war natürlich die Filmmusik bereits im Vorspann.

Das nächste waren dann die Farben des Films. Ich fand es genial gemacht! Sehr künstlerisch in meinen Augen. Man mag davon halten, was man will, aber ich empfinde das als äußerst ansprechend.

Was dann die Metzelszenen in Zeitlupe betrifft… nun ja… passte zur Musik und irgendwie auch zum ganzen Drumherum. Denn im Prinzip ist der Film ja nichts anderes als ein einziges Blutbad mit ein bisschen Geplänkel drumherum. Ich kenne die Comics nicht, daher kann ich nicht direkt vergleichen. Aber ich denke, dass die Farben allein schon mal eine Verbindung herstellen.

Die Szenen außerhalb des Kampfgetümmels sind nun auch nicht grad durchgehend ästhetisch, aber auch diese Dinge sind einfach nur passend. Grad wenn ich mir diese alten Ätz-Gestalten da in Erinnerung rufe, die sich hübsche junge Mädchen mit Drogen gefügig machen und sie dann im Drogenrausch als Orakel anzügliche Verrenkungen machen lassen… und hinterher igitt igitt sonstwas mit ihr anstellen… Da schaudert’s mich als Frau schon gehörig. Aber es passte. Die Szenen waren alle sehr ansprechend, wobei die Hintergrundbilder bzw. -landschaften natürlich eine große Rolle spielen.

Continue reading

Posted in Alles, meine Filmlieblinge | Tagged , , , | Leave a comment

Erzähler, Gangster, Priester, König, Neo-Nazi, Zauberer, Arzt, Bulle…

Edward Norton ist für mich so ziemlich der genialste Schauspieler. Zumindest steht er auf meiner Fav-Liste ganz weit oben.

Er schlüpft so perfekt in seine Rollen, dass man ihm wirklich alles abnimmt. Würde er als Versicherungsvertreter vor meiner Tür auftauchen, ich würd bei ihm jede Versicherung abschließen.

Ich leide mit ihm, wenn er als Herr Eisenheim um seine verlorene Liebe trauert („The Illusionist“), feuere ihn inbrünstig an, wenn er als Gangster Frazelli vor seinen von ihm übers Ohr gehauenen ehemaligen „Kollegen“ gejagt wird („The Italian Job“), sehe ihm gebannt zu, wenn er mit runtergelassenen Hosen auf dem Klo sitzt und im Ikea-Katalog blätternd neue Möbel bestellt, und sich später mit „Blondie“ Jared Leto kloppt (beides „Fight Club“).

Kurz: egal, was für einen Charakter der Mann darstellt, er ist einfach genial. Ich würd ihm auch zusehen, wenn er ’ne Stunde an ’ner Bushaltestelle stünde.

Hinzu kommt sein (auch körperlicher) Einsatz für seine Stiftung zum Erhalt des Ökosystems in Ostafrika; er nahm zum Spendensammeln mit einigen Massai am letzten New-York-Marathon teil. Sowas nenn ich tatkräftig.

Posted in Alles, meine Filmlieblinge | Tagged , | Leave a comment

Warum mag ich „The Others“?

Zunächst mal mag ich Filme, die eine überraschende Wendung  haben. Ist ja auch bei „Fight Club“ so. „The Others“ ist natürlich nicht  damit zu verkleichen. Hier herrscht eine gewisse schaurige Mystik.  Allein schon, dass die Vorhänge ewig verschlossen bleiben aufgrund der  Licht-Allergie der Kinder. Wie Nicole Kidman als scheinbar überbesorgte,  gluckenhafte Mutter streng über ihre Kinder wacht, aber sich durch das  neue Hauspersonal irgendwie nach und nach in die Enge getrieben fühlt,  ist schon toll gespielt. Und als ihr Ehemann plötzlich auftaucht und  nach einer Nacht wieder in den Nebelschwaden, die großflächig um das  Grundstück wabern, verschwindet, da macht man sich schon seine Gedanken.

Ich weiß noch, wie ich damals im Kino plötzlich auf die  Leinwand starrte, als sich herausstellte, was da wirklich los ist in dem  großen Haus. Was es mit den Hausangestellten auf sich hat, hatte ich  mir fast schon gedacht; und als das „Geheimnis“ der kleinen Familie  gelüftet wurde, musste ich im Geiste erstmal neu sortieren. Es mag Leute  geben, die den Film schon vorher durchschaut haben, aber das ist mir  wurscht. Ich lasse mich von einem Film tragen und denke nicht wirklich  dabei nach, nur mal hin und wieder.

Ich hab  den Film damals im Kino gesehen und es ist natürlich so, dass er auf  der Leinwand viel besser wirkt, wie das bei den meisten Filmen ist. Aber  auch auf dem TV-Bildschirm bringt er genug Atmosphäre rüber. Klar, der  Film hat hier und da mal Längen, aber alles in allem beinhaltet er sehr  viel, was ich an einem Film mag, wenn alles zusammenpasst: er ist ein  recht ruhiger Film, der dennoch ein wenig düster ist und auch hier und  da kleine Schauer erzeugt. Sowas mag ich einfach. Aber wie gesagt, es  muss zusammen passen. Und das tut es in meinen Augen.

Posted in Alles, meine Filmlieblinge | Tagged , | Leave a comment

Warum mag ich „Fight Club“?

Ich hab mir den Film jahrelang nicht  angesehen, weil ich  kein Brad-Pitt-Fan bin. Aber dann stieß ich auf  Edward Norton, von dem  ich früher nie was gehört bzw. gesehen hatte.  „Fight Club“ wurde mir  wärmstens empfohlen und ich sah ihn mir an. Das  ist jetzt ’ne ziemliche  Weile her und seitdem hab ich diesen Film x-Mal  geguckt.

Er ist schräg, hat ’ne tiefgehende Botschaft  und wird  getragen vom genialen Edward Norton und – zugegeben – auch von  Brad  Pitt. Helena Bonham-Carter scheint völlig in ihrem Element zu sein,   abonniert auf solche Charaktere. Und in einer kleinen Rolle sind da   noch Meat Loaf, den ich absolut NULL erkannt hatte, und Jared Leto, der   als „Blondie“ irgendwie bei mir durchgefallen ist.

Schon  der Vorspann des Films hat mich in seinen Bann  gezogen. Ich starrte auf  den Bildschirm und dachte nur noch: „Genial.“  Und ich gebe zu, dass ich  erst recht spät realisierte, was es mit  Taylor Durden auf sich hat. Das  lag ganz einfach daran, dass ich  während des Films nicht nachgedacht  habe. Ich hab ihn einfach nur auf  mich wirken lassen.

„Fight  Club“ ist in meinen Augen eine  Geschichte, die durchweg fesselnd ist,  die von einer starken Szene zur  nächsten wechselt und mich von Anfang bis  Ende alles andere vergessen  lässt.

Kurz und gut: Solche Filme sind eine   geniale Abwechslung vom sonstigen Filmgeschehen.

Ach  ja, das Buch hab ich auch – und zwar von einer lieben  Freundin geschenkt  bekommen. 

Posted in Alles, meine Filmlieblinge | Tagged , | Leave a comment